Feierliche Einweihung des Adolf-Zimmermann-Platzes

Platz wird zu Ehren unseres Gründers in „Adolf-Zimmermann-Platz“ umbenannt

Am 10. Juni 2023 fand das Stadtgartenfest in Osterburken statt, bei dem der Adolf-Zimmermann-Platz im Rahmen einer feierlichen Zeremonie eingeweiht wurde. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Familie Zimmermann und Bürgermeister Galm waren anwesend. Gemeinsam genossen wir die festliche Einweihung und erinnerten uns an das Leben und Wirken von Adolf Zimmermann, dem Gründer der AZO GmbH & Co. KG.

Adolf Zimmermann leitete unser Unternehmen, das im Jahr 1949 gegründet wurde, gemeinsam mit seiner Frau Marianne über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren.

Was einst als kleiner Betrieb mit nur zwei Mitarbeitern begann, entwickelte sich zu einem international renommierten Unternehmen mit namhaften Kunden. Dies verdanken wir maßgeblich einer revolutionären Erfindung von Adolf Zimmermann: der Wirbelstrom-Siebmaschine. Bereits Mitte der 1950er Jahre öffnete sie die Türen der Bäckereien in der Umgebung und gewann diese als Kunden. Das Produktportfolio erweiterte sich schnell um Funktionen, die die Auflockerung und Temperierung des Hauptbestandteils Mehl ermöglichten.

Im Jahr 1963 bezogen wir mit 80 Mitarbeitern eine 2.500 m² große Halle in der Rosenberger Straße, die bis heute unser Hauptsitz ist. Im Laufe der Jahre expandierten wir weiter und gründeten Tochtergesellschaften in den USA, Belgien, Frankreich, Thailand, dem Vereinigten Königreich und der Volksrepublik China. Heute zählen wir weltweit über 1000 Mitarbeiter. Diese Entwicklung wäre ohne die Schaffenskraft von Adolf Zimmermann in Kombination mit dem Organisationstalent seiner Frau Marianne nicht möglich gewesen. Unser Gründer war jedoch nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer. Er zeichnete sich auch durch seinen unerschütterlichen Optimismus, seine Willenskraft, seinen schöpferischen Tatendrang sowie seine Zuverlässigkeit und Fürsorge für seine Mitarbeiter aus. Adolf Zimmermann wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und war Ehrenbürger der Stadt Osterburken. Bis zu seinem Tod am 15. März 2013 verfolgte er weiterhin mit großem Interesse die Entwicklung seines Unternehmens und engagierte sich aktiv im Gemeinde- und Vereinsleben seiner Heimatstadt.

Um den Gründer unseres Familienunternehmens AZO angemessen zu ehren, wurde der Platz vor der Osterburkener Baulandhalle als "Adolf-Zimmermann-Platz" benannt. Als dauerhaftes Zeichen wurde von unseren Mitarbeitern eine Skulptur aus Muschelkalk und Edelstahl geschaffen, die bei der Einweihung enthüllt wurde. Das Mühlrad und die Siebmaschine symbolisieren die Tatkraft und den Erfindergeist von Adolf Zimmermann. Als gelernter Mühlenbauer brachte er handwerkliches Geschick mit und reparierte nach dem Krieg Mühlen in der Umgebung. Die Idee der Wirbelstrom-Siebmaschine entstand in seinem Kopf, als er beobachtete, wie zeitaufwendig das Sieben des Mehls in der örtlichen Bäckerei war. Der heimische Muschelkalk repräsentiert seine Leidenschaft für das Bauen.

In seiner Rede im Rahmen der Einweihung des Platzes würdigte Bürgermeister Galm die Bedeutung der Entwicklung von AZO für Osterburken. Unser Unternehmen habe die Stadt und darüber hinaus die Region in besonderer Weise positiv geprägt. Viele Menschen aus Osterburken und der Umgebung hätten bei AZO ihr Ein- und Auskommen gefunden und viele seien durch einen Arbeitsplatz bei AZO überhaupt erst nach Osterburken gekommen. Dies alles habe sich auch auf die Steuerkraft und die Infrastruktur der Stadt ausgewirkt. So wie Osterburken heute dastünde, sei dies zum großen Teil Adolf Zimmermann zu verdanken. Weiter lobte er Adolf Zimmermann und AZO als Förderer der Stadt sowie ihrer Institutionen und Vereine.

Abschließend bedankte er sich für unsere gute und langjährige Zusammenarbeit mit der Stadt und insbesondere für die Gestaltung und Erstellung der Skulptur.

Direkt im Anschluss auf die feierliche Einweihung erfolgte im Festzelt der Bieranstich durch Bürgermeister Galm, womit auch das vom Stadtgartenfest offiziell eröffnet wurde. Die Besucher erfreuten sich an dem von AZO gesponserten Freibier.

 

Musikalische Begleitung durch die Stadt- und Feuerwehrkappele OsterburkenFeierlicher Bieranstich durch Bürgermerister Galm und CEO Rainer ZimmermannZahlreiche Besucher versammelten sich auf dem Adolf-Zimmermann-Platz

Quelle: AZO

 

Stadt- und Feuerwehrkapelle Osterburken

„Pop, Rock, Film, Musicals“: Von allem war etwas dabei

Sommernachtskonzert im Stadtgarten bot ein buntes Programm für Jung und Alt

Unter der Leitung von Patricia Letzgus brillierte die Stadt- und Feuerwehrkapelle Osterburken bei ihrem Sommernachtskonzert im Stadtgarten.
Unter der Leitung von Patricia Letzgus brillierte die Stadt- und Feuerwehrkapelle Osterburken bei ihrem Sommernachtskonzert im Stadtgarten. © Helmut Frodl

Osterburken. „Aller guten Dinge sind drei“, denn so viele Anläufe brauchte es, bis Dirigentin Patricia Letzgus ihr erstes Konzert der Stadt- und Feuerwehrkapelle dirigieren konnte.

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit: Nach dreijähriger Pause fand das traditionelle Konzert in einer „lauen“ Sommernacht im Stadtgarten statt. Mehr als 150 begeisterte Freunde der modernen und konzertanten Blasmusik kamen in den Genuss.

Nach dem letzten Konzert vor drei Jahren verfügt die Kapelle nunmehr mit Patricia, Andreas und Sonja Letzgus über ein Dirigententeam, das aus den eigenen Reihen stammt. Durch das Programm mit dem Motto „Pop, Rock, Film, Musicals“ führte Sigrid Albrecht.


„Stadtkapelle meets Rock“

Ein Abend, der unter die Haut ging

Zur Eröffnung wurde die „James Bond 007 Selection“ zu Gehör gebracht, ein Medley aus bekannten James-Bond Melodien. Es folgte „El-Camino Real“, ein Klassiker der Blasorchesterliteratur aus der Feder von Alfred Reed.

Viel Beifall gab es auch für „Can’t take my eyes of you“ sowie „Hinterm Horizont geht’s weiter“ aus dem erfolgreichen Musical „Hinterm Horizont“.

Mit dem Medley „Let me entertain you“ spielten die Musiker die vier größten Erfolge von Robbie Williams: „Supreme“, „The Road To Mandalay“, „Angels“ und „Let Me Entertain You“. Für die „Soli“ sorgten Jürgen Zemmel am Tenorhorn und Sonja Letzgus an der Trompete.

Der zweite Teil des abwechslungsreichen Sommernachtskonzerts wurde mit „Lady Gaga in concert“ fortgesetzt. Die Musiker boten dabei einen Querschnitt durch einige ihrer erfolgreichen Songs.

Mit „How deep is your love“ wurde das Programm fortgesetzt. Das Solo am Flügelhorn spielte Johnny Baumann.

Natürlich durfte auch Nena im Programm nicht fehlen. Die Musikkapelle hatte die Hits „99 Luftballons“, „Irgendwie-Irgendwo-Irgendwann“, „Leuchtturm“ und „Nur geträumt“ ausgewählt. Das Trompetensolo spielte Sonja Letzgus, das Saxophonsolo Tanja Gehrig, und am Tenorhorn brillierte Jürgen Zemmel.

Mit „One moment im time“ wurde das Ende des Sommernachtskonzertes eingeläutet. Leon Fiedler spielte das Trompetensolo.

Sigrid Albrecht bedankte sich am Ende bei der Stadt Osterburken für die Mithilfe bei den Vorbereitungen, sowie Dirigentin Patricia Letzgus, die ihre „Feuertaufe“ mit Bravour bestanden hat. Man habe die vergangene Zeit gut gemeistert und Fabian Ebelle, Patricia, Andreas und Sonja Letzgus hätten nicht locker gelassen, den Musikverein am Laufen zu halten. Das Ergebnis könne man bei diesem Konzert sehen, die Proben hierzu seien sehr motivierend und anregend gewesen. Es folgte das Musikstück „80er Kultur“, bestehend aus fünf Liedern wie „Skandal im Sperrbezirk“, „Ohne dich“, „1000 und 1 Nacht“ „Sternenhimmel“ und „Rock Me Amadeus“.

Am Ende des mehr als zweistündigen Konzertes gab es viel Beifall. Selbstverständlich spielten die Musiker noch eine Zugabe, das „aufregende“ Medley mit den bekanntesten Liedern der „Blues Brothers“ wie „I Can’t Turn You Loose“, „Soul Man“, „Soul Finger“ „Everybody Needs“ und „Somebody To Love“.

 

 
Osterburken. Mit einem abwechs-lungsreichen Programm veranstaltete der Musikverein Osterburken am vergangenen Wochenende sein traditionelles Stadtgartenfest, das zu einem großartigen Erfolg wurde. An allen drei Tagen fanden viele Besucher und Freunde der Blasmusik den Weg zum Festplatz an der Baulandhalle. Ein Hagelschauer am Sonntag störte den Festbetrieb nur kurz. Einer der vielen Höhepunkte des Festes war das „10. Borkemer Entenrennen“ am Sonntag.

Das Fest begann am späten Samstagnachmittag mit dem obligatorischen Bieranstich. Danach spielte die „Polka-Besetzung“ der Stadt - und Feuerwehrkapelle im Festzelt zur Unterhaltung auf.

Die vielen Besucher, die zum Partyabend mit Musik aus den „80 er und 90 er Jahren“ kamen, waren begeistert, denn die Party wurde mit einem Quiz bereichert.

Am Sonntagmorgen trafen sich die Kirchgänger zum ökumenischen Gottesdienst im Festzelt, der von Diakon Bernhard Wörner und Helena Schnücker gestaltet wurde.

„Kleine Musketiere“ in Aktion

Eine nicht alltägliche Aktion starteten die „kleinen Musketiere“ des Fecht-Clubs-Ravenstein. Im Rahmen ihres „Fecht-Flashmobs“ betrieben sie Werbung für ihren Sport und wiesen gleichzeitig darauf hin, dass sie dienstags und donnerstags in der Realschule Osterburken trainieren und Neuzugänge jederzeit willkommen sind.

Nach der ersten Probe seit längerer Zeit gab es auch einen spontanen Auftritt des Männerchores der Sängergruppe I im Festzelt. Unter der Leitung des Dirigenten Josef Stahl wurden die Lieder „Lebe, Liebe, Lache“, „Weinland“, „Das Bier“ und zum Abschluss „Im Krug zum grünen Kranze“ zum Besten gegeben.

Danach kamen die Blasmusikfreunde auf ihre Kosten, zunächst spielte zur Mittagszeit die Blaskapelle Gommersdorf und am späten Nachmittag dann die Feuerwehr- und Stadtkapelle aus Adelsheim.

Mehr als 200 Enten am Start

Immer wieder ein Höhepunkt ist das „Borkemer Entenrennen“, das zum zehnten Mal veranstaltet wurde. Mehr als 200 gelbe Enten gingen auf dem Mühlkanal an den Start und schwammen teils schnell oder auch sehr gemächlich dem Ziel an der Brücke entgegen. Viele Schaulustige verfolgten das Spektakel in der Hoffnung, dass ihre Ente am Ende die Nase vorn haben möge.

Moderiert wurde das Rennen wie immer in gekonnter Weise durch die Vorsitzende Patricia Letzgus, die auch die Siegerehrung vornahm und sich dabei wieder über die große Resonanz freute.

Den ersten Platz belegte die Ente mit der Startnummer 140 von Lea Ziegler. Auf den weiteren Plätzen folgten die Enten von Lotta Ullrich, Carina Henn, Maren Ehrenfried, Judith Brümmer, Lars Nultsch, Florian Queisser und Annabel Ernst sowie Florian Schnücker.

Den zehnten Platz belegte Kristina Horb. Die Ente 107 von Goswin Henn schwamm als Letzte durch das Ziel.

Am Montag begann das Fest mit einem Firmen- und Behördenessen, das Zelt war dabei voll besetzt. Ein besonderes Erlebnis und ein sehr großer Erfolg war das Musikcafé für die ganze Familie. Viele Kinder nahmen die Angebote des Vereins wahr. Bei Sonnenschein krabbelten die Kleinsten im Stadtgarten umher und vergnügten sich beim „Rasseln“ oder „Mitklatschen“. Mehr als 25 Kinder interessierten sich beim „Instrumentenbingo“, bei dem es galt, die Instrumente spielerisch zu erforschen. Zudem konnten die Instrumente ausprobiert werden, an denen der Verein eine Ausbildung ermöglicht. Für die Eltern gab es neben einer Tasse Kaffee auch Kuchen. Zum Festausklang spielte die Stadt - und Feuerwehrkapelle. Sie unterhielt die Besucher im voll besetzten Festzelt und bei bester Stimmung bis spät in die Nacht.

Autor

 

Aufgrund der sich immer weiter verschärfenden Pandemielage, ist das für den 27. November geplante Jahreskonzert der Stadt- und Feuerwehrkapelle Osterburken abgesagt.
Die Mitglieder entschieden gemeinsam, dass eine Durchführung in der aktuellen Situation nicht vertretbar ist und trotz aller Vorbereitungen, die Gesundheit aller Beteiligten im Vordergrund steht
 
 
   
© Musikverein Osterburken e.V.